Ich bin nicht so, wie eine Stimme in mir sagt, dass ich sein sollte.

Und dennoch öffnest du deine Arme

und dein Herz für mich,

teilst deine Gaben,

deine Talente

und deine Ressourcen mit mir.

 

Ich bin wild, wenn ich ruhig sein sollte,

und zu laut, wenn ich still sein sollte.

Ich schweige, wenn Worte erwünscht sind

und erstarre, wenn Ausdruck verlangt wird.

 

Und du sitzt da

und gibst mir Raum,

lässt mich sein wie ich bin

und heißt mich willkommen,

in meinem Raum,

in deinem Raum,

in mir,

in meinem Leben

und in deinem Leben,

in diesem Moment, den wir miteinander teilen.

 

Ich bin nicht perfekt

und du siehst es.

Und dennoch streckst du mir deine Hand entgegen,

lädst mich dazu ein, mich zu zeigen,

siehst mich an und bleibst stehen,

trotz meiner Wildheit,

trotz meiner Kälte,

trotz meiner Starre

und trotz meiner Härte.

Du stehst da und durchblickst es.

Du stehst da und schaust hindurch.

Du stehst da und siehst mich.

Und jeder deiner Blicke treffen auf mein Herz,

durchdringen meine Starre,

meine Rauhheit,

und meine Härte,

durchdringen mein Getue

und lassen die Kälte in mir schmelzen.

 

Du stehst da

und tust nichts

und genau dadurch tust du so viel.

Du lässt mir meinen Raum,

lässt mich durch meine Prozesse gehen

und mich meine Wege finden.

 

Und immer noch stehst du da

und schaust,

schaust mich,

durchschaust mich.

 

Deine Blicke sind Medizin.

Der Raum, den du öffnest und hältst,

ist mir ein Raum der Erlaubnis,

ein Raum der Bezeugung,

ein Raum der Begegnung,

ein Raum der Heilung

und ein Raum, der mir heilig ist.

Danke dafür.